Hallo,
ich bin längst wieder zurück aus Deutschland - leider konnte ich bei der Sportscarbattle in Boxberg nicht gänzlich überzeugen.Hatte einen ganz guten Tag und auch der Fitnesstest vor dem Mittagessen hat mich nicht umgehauen, im Gegenteil, danach war ich voller Energie und gespannt auf den Nachmittag, der in unserer Gruppe das Ziel hatte, das fahrerischen Können unter beweis zu stellen.
ABLAUF
Am Vormittag durften wir Interview führen, einen technischen Defekt in einer gestellten Szene unserer Crew auf Englisch mitteilen, bei einem 370Z Bremsscheiben wechseln und die Flaggenlandschaft am Track studieren. Summa summarum ein entspannter Vormittag.
Am Nachmittag stand Fahren am Programm - damit meine ich nicht Fahren um einfach nur von A nach B zu kommen sondern Fahren um richtig schnell und schneller als alle anderen von A nach B zu kommen ;)
Es begann mit einer "Verfolgungsjagd" - also ein Fahrzeug vor einem, eines hinter einem - ein abgestckter Parcour sollte dann mit möglichst großer Geschwindigkeit durchfahren werden wobei das Ziel war, den Vordermann unter Druck zu setzen und den Hintermann "stehen" zu lassen - nunja, wenn einem da Holger Eckhardt im Genick sitzt ist das nicht gar so einfach.
Was mich persönlich immer wieder verunsichert hat war meine Unterschrift auf so einem komischen Zettel der beinhaltete, das man bei einem Schaden rund 2000Euro aus der eigenen Tasche zahlen soll - das hat mich persönlich etwas gebremst obwohl objektiv sicherlich viel höhere Kurvengeschwindigkeiten drin gewesen wären.
Das finde ich ein wenig Schade und muss ich bei mir ankreiden, da hätte ich mir mehr zutrauen sollen.
Der nächste Abschnitt war dann Driften - meine Spezialdisziplin weil ich das so überhaupt nicht kann - das hat sich dann auch bewahrheitet - von insgesamt rund 5 Turns hab ich 3 versemmelt, einer war mies und einer war halbwegs brauchbar - wichtig für mich war, das ich das Fahrzeug spüren konnte und ich langsam warm wurde mit dem Nissan und meinem Respekt.
Dafür konnte ich beim anschließenden Ausweichmanöver punkten - als mich Dauerdriftweltmeister Harald Müller nach meinem Turn zu sich winkte befürchtete ich schon schlimmen Tadel - als er dann aber an meinem Seitenfenster den Daumen nach oben streckte und sagte "Sehr gut gemacht" - wusste ich, das ich gepunktet hatte. Wichtig für mich da ich in den Disziplinen zuvor gar nicht oder negativ aufgefallen war.
FINALE
Die letzte und entscheidende Disziplin war ein Rundkurs - dieser Rundkurs mit einer Durchschnittlichen Fahrzeug von rund 40Sekunden hatte einige interessante Passagen. Slalom trocken, Kurve rechts hohes Tempo, übergang ins nasse, scharfe linkskurve nass gefolgt von scharfer rechtskurve nass übergang in den trockenen slalom bis zum ziel...
Die Besten meisterten diesen Parcourt mit deutlich unter 40Sekunden - meine Beste selbst gestoppte Runde im Training war bei 38Sekunden - ein sehr sehr guter Wert der sich aber in den drei offiziellen Runden offensichtlich nicht wiederholen lies.
FAZIT
Ich denke, meine Lernkurve an diesem Tag war sehr steil, dennoch habe ich gemerkt, das ich bei der einen oder anderen Übung noch zu zaghaft und gehemmt aufgetreten bin - hier hätte ich mehr aus mir herauskommen müssen um zu zeigen, das ich es wirklich kann.
Jedenfalls konnten sich in meiner Gruppe 10 glückliche Gewinner durchsetzen und traten letzte Woche am Nürburgring gegeneinander an - ich Gratuliere Alex, Florian und Steffen zu Ihrer tollen Leistung, sie treten im direkten Vergleich gegen die Teams von Sabine Schmitz und Michael Krumm an.
Kein leichtes unterfangen denn wie ich von einem Finalisten im Team Krumm gehört habe, ist das Team Krumm schon sehr sehr gut aufgestellt und hat tolle Fahrer am Start.
Ich wünsche jedenfalls allen Battlern viel viel Erfolg auf ihren letzten Metern zur A Lizenz und dem großen Rennen in Winter Endurance Championship Rennen in Zaandvort.
UND HEUTE, nicht verpassen - 22:15 auf Sport1 die Nissan Sportscar Battle in einem Turbo Spezial
Mittwoch, 14. September 2011
Donnerstag, 18. August 2011
Bald gehts los, Renntraining in Boxberg - die Vorfreude weicht der Nervosität
MORGEN GEHT´S LOS!
Ab nach Deutschland, 700km mit dem Auto runterspulen (ja, ich habe mich für das Auto als Verkehrsmittel entschieden) und den Damen und Herren der Nissan Sportscar Battle zeigen, woher der "Barthel den Most holt"
Tja, wenns bloß so einfach wäre - Stunde um Stunde ziehe ich mir schon Lehrvideos zum Thema Driften, Slalom und Renntraining rein, sogar mit dem neu erstandenen heckgetriebenen Untersatz versuche ich sanft an die Grenzen der Fahrdynamik zu gelangen und drehe mich immer wieder völlig ein um festzustellen, das die Videos auch keinen Rennfahrer aus mir machen :(
Und die neu erworbenen Schuhe sind auch schon schmutzig als ich mit dem heckgetriebenen Untersatz bei Regen in einer sanften Linkskurve "Guten Tag!" zu meinem Heck sagen durfte.
Und dann noch eine Hiobsbotschaft - beim Termin am Samstag gehts nicht nur um Autofahrkenntnisse, nein, hier dürfen wir uns auch technisch, theoretisch und sportlich beweisen.
Letzteres habe ich als easy eingestuft - "Bin ja topfit" - dachte ich bis ich im Fitnessclub auf das Laufband stieg und den klassischen Laktosetestablauf abspulte:
600m bei 8,5km/h
900m bei 10km/h
900m bei 11,5km/h
900m bei 13km/h
"Puuuust" - ich bin schon atemlos wenn ich nur dran denke!! Also ich bin mit meinem BMI von 23 ja absolut in der Norm und auch sonst beweg ich mich gerne in der Natur zum Klettern, Badminton und Fußball spielen - das Fitnesscenter wird auch immer mal wieder von mir beehrt - dennoch pfeife ich bei dem Test fast schon aus dem letzten Loch.
"Vielleicht sollt ich das alles an den Nagel hängen, aus mir wird doch kein richtiger Rennfahrer."
NEIN!
Derartige Gedanken habe ich in keinster Weise. Klar bin ich in gewissem Maße aufgeregt doch so eine Chance muss man unbedingt nutzen und sein Bestes geben. Mich motiviert diese Ungewissheit - bin die letzten Tage fast täglich am Laufband gestanden um meinem Körper zumindest ansatzweise darauf vorzubereiten. Zieh mir ein Video nach dem anderen rein und fahre auch den heckgetrieben Untersatz mit noch mehr Aufmerksamkeit und Gefühl für jeden kleinsten Radversatz.
Es ist noch kein Rennfahrer vom Himmerl gefallen - das geht nur mit ein wenig Talent und sehr, sehr viel Übung.
Ich bin bereit dazu, alles zu geben, um in die nächste Runde zu kommen und werde kommenden Samstag alles geben, um dieses Ziel zu erreichen - auf jeden Fall erfährt ihr hier, wie es mir ergangen ist!
Ich freue mich sehr über eure motivierenden Beiträge auf:
http://hatzer.at/forum/index.php?page=Thread&threadID=59642
Achja, nehmt euch am 24.08.2011 um 22:15 nichts vor und schaut auf Sport 1: Turbo Spezial - diesmal mit einem Beitrag über die Nissan Sportscar Battle 2011
Ab nach Deutschland, 700km mit dem Auto runterspulen (ja, ich habe mich für das Auto als Verkehrsmittel entschieden) und den Damen und Herren der Nissan Sportscar Battle zeigen, woher der "Barthel den Most holt"
Tja, wenns bloß so einfach wäre - Stunde um Stunde ziehe ich mir schon Lehrvideos zum Thema Driften, Slalom und Renntraining rein, sogar mit dem neu erstandenen heckgetriebenen Untersatz versuche ich sanft an die Grenzen der Fahrdynamik zu gelangen und drehe mich immer wieder völlig ein um festzustellen, das die Videos auch keinen Rennfahrer aus mir machen :(
Und die neu erworbenen Schuhe sind auch schon schmutzig als ich mit dem heckgetriebenen Untersatz bei Regen in einer sanften Linkskurve "Guten Tag!" zu meinem Heck sagen durfte.
Und dann noch eine Hiobsbotschaft - beim Termin am Samstag gehts nicht nur um Autofahrkenntnisse, nein, hier dürfen wir uns auch technisch, theoretisch und sportlich beweisen.
Letzteres habe ich als easy eingestuft - "Bin ja topfit" - dachte ich bis ich im Fitnessclub auf das Laufband stieg und den klassischen Laktosetestablauf abspulte:
600m bei 8,5km/h
900m bei 10km/h
900m bei 11,5km/h
900m bei 13km/h
"Puuuust" - ich bin schon atemlos wenn ich nur dran denke!! Also ich bin mit meinem BMI von 23 ja absolut in der Norm und auch sonst beweg ich mich gerne in der Natur zum Klettern, Badminton und Fußball spielen - das Fitnesscenter wird auch immer mal wieder von mir beehrt - dennoch pfeife ich bei dem Test fast schon aus dem letzten Loch.
"Vielleicht sollt ich das alles an den Nagel hängen, aus mir wird doch kein richtiger Rennfahrer."
NEIN!
Derartige Gedanken habe ich in keinster Weise. Klar bin ich in gewissem Maße aufgeregt doch so eine Chance muss man unbedingt nutzen und sein Bestes geben. Mich motiviert diese Ungewissheit - bin die letzten Tage fast täglich am Laufband gestanden um meinem Körper zumindest ansatzweise darauf vorzubereiten. Zieh mir ein Video nach dem anderen rein und fahre auch den heckgetrieben Untersatz mit noch mehr Aufmerksamkeit und Gefühl für jeden kleinsten Radversatz.
Es ist noch kein Rennfahrer vom Himmerl gefallen - das geht nur mit ein wenig Talent und sehr, sehr viel Übung.
Ich bin bereit dazu, alles zu geben, um in die nächste Runde zu kommen und werde kommenden Samstag alles geben, um dieses Ziel zu erreichen - auf jeden Fall erfährt ihr hier, wie es mir ergangen ist!
Ich freue mich sehr über eure motivierenden Beiträge auf:
http://hatzer.at/forum/index.php?page=Thread&threadID=59642
Achja, nehmt euch am 24.08.2011 um 22:15 nichts vor und schaut auf Sport 1: Turbo Spezial - diesmal mit einem Beitrag über die Nissan Sportscar Battle 2011
Mittwoch, 3. August 2011
....es geht weiter
...ja, es geht nun wirklich weiter - nachdem ich mir seit der Auswahl in Mühldorf den Kopf darüber zerbrochen habe, welchen der beiden Austragungsorte ich wählen würde (Boxberg nahe Franzfurt am Main oder Grevenbroich bei Köln) kam auch schon die Einladung für Boxberg ins virtuelle Postfach geflattert :)
Ich musste mir das natürlich gleich auf Google Maps ansehen und war ziemlich überrascht, welch tolle Anlage die dort haben - von soetwas kann man in Österreich dank falsch verstandenem Umweltschutz und Ökowahn nur träumen:
Dieses Bosch Prüfzentrum dürfte am 20.08. wohl keine Wünsche übrig lassen.
Der Tag ist minutiös durchgeplant und wird von 08:30Uhr Morgens bis nach 19Uhr Abends gehen - inklusive Barbecue zum Tagesabschluß - hoffen wir das es gutes Wetter gibt :)
Die Frage des Hinkommens ist jedenfalls noch offen - über 600km mit dem Auto abspulen, eine Nacht dort verbringen und nach dem sicherlich sehr fodernden Tag wieder 600km retour? Oder doch etwas gemütlicher mit dem Flieger nach FFM und mit dem Mietwagen die rund 150km nach Boxberg?
Naja, wie ich mich entscheiden werde, teile ich euch hier mit - bis zum 20. bleibt ja noch etwas Zeit zum Nachdenken und auch zum Vorbereiten auf das Event.
Doch wie bereitet man sich auf einen Event vor, dessen Inhalt relativ unbekannt ist? Ich meine ich habe ein Video vom Vorjahr gesehen, da wurden Liegestütz gemacht, Runden gelaufen also die gesamte Fitness abgefragt - nachdem in der Einladung zu lesen ist "Sportbekleidung, Handtuch, Sportschuhe" habe ich den Verdacht, das es auch bei diesem Event "heiß" hergeht - Schuhtechnisch hab ich mich zumindest schon mal für das Autofahren ausgestattet - nicht das ich damit schneller sein werde, aber ich sehe zumindest verdammt schnell aus :) - was meinst du?
Was könnte man noch machen? Achja, bisschen Autokunde (Heckantrieb, Sperrdifferential, 370Z Eigenheiten usw.) dann noch ein bisschen Streckenkunde (Ideallinie vs. Kampflinie, Bremspunkte, optimales Einlenken, etc.) und dann vielleicht ein bisschen Fahrkunde (richtige Reaktion beim Übersteuern, richtiges Driften, usw.)
hast du noch Ideen dazu, wie ich mich auf die Nissan Sportscarbattle vorbereiten kann?
Poste sie doch gleich auf
http://www.hatzer.at/forum/index.php?page=Thread&threadID=59642
Ich, als motorsportlicher Newbee, bin für jeden Input sehr dankbar :o)
...und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden...
Ich musste mir das natürlich gleich auf Google Maps ansehen und war ziemlich überrascht, welch tolle Anlage die dort haben - von soetwas kann man in Österreich dank falsch verstandenem Umweltschutz und Ökowahn nur träumen:
Dieses Bosch Prüfzentrum dürfte am 20.08. wohl keine Wünsche übrig lassen.
Der Tag ist minutiös durchgeplant und wird von 08:30Uhr Morgens bis nach 19Uhr Abends gehen - inklusive Barbecue zum Tagesabschluß - hoffen wir das es gutes Wetter gibt :)
Die Frage des Hinkommens ist jedenfalls noch offen - über 600km mit dem Auto abspulen, eine Nacht dort verbringen und nach dem sicherlich sehr fodernden Tag wieder 600km retour? Oder doch etwas gemütlicher mit dem Flieger nach FFM und mit dem Mietwagen die rund 150km nach Boxberg?
Naja, wie ich mich entscheiden werde, teile ich euch hier mit - bis zum 20. bleibt ja noch etwas Zeit zum Nachdenken und auch zum Vorbereiten auf das Event.
Doch wie bereitet man sich auf einen Event vor, dessen Inhalt relativ unbekannt ist? Ich meine ich habe ein Video vom Vorjahr gesehen, da wurden Liegestütz gemacht, Runden gelaufen also die gesamte Fitness abgefragt - nachdem in der Einladung zu lesen ist "Sportbekleidung, Handtuch, Sportschuhe" habe ich den Verdacht, das es auch bei diesem Event "heiß" hergeht - Schuhtechnisch hab ich mich zumindest schon mal für das Autofahren ausgestattet - nicht das ich damit schneller sein werde, aber ich sehe zumindest verdammt schnell aus :) - was meinst du?
Was könnte man noch machen? Achja, bisschen Autokunde (Heckantrieb, Sperrdifferential, 370Z Eigenheiten usw.) dann noch ein bisschen Streckenkunde (Ideallinie vs. Kampflinie, Bremspunkte, optimales Einlenken, etc.) und dann vielleicht ein bisschen Fahrkunde (richtige Reaktion beim Übersteuern, richtiges Driften, usw.)
hast du noch Ideen dazu, wie ich mich auf die Nissan Sportscarbattle vorbereiten kann?
Poste sie doch gleich auf
http://www.hatzer.at/forum/index.php?page=Thread&threadID=59642
Ich, als motorsportlicher Newbee, bin für jeden Input sehr dankbar :o)
...und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden...
Montag, 18. Juli 2011
Wie alles Begann....
Es war irgendwann im Jänner, einer dieser verregneten Tage, die man zugerne vollständig im Bett verbringt, Zeitung liest, oder einfach nur döst.
Ich hab mich dazu entschieden, den Laptop anzuwerfen und bisschen im Internet zu surfen - als ich gerade auf einer diese Wellen war, fiel mir eine Anzeige im rechten Anzeigefeld der Autozeitung auf - Sportscarbattle - mach die Rennlizenz, werde Rennfahrer...
Ok, so wie Collin McRae kann ich schon fahren - hat mir zumindest meine PS3 bescheinigt und auch der Polizist letzten Sommer hat mich gefragt, ob ich denn Rennfahrer wär - auch er hat es offenbar sofort erkannt ;)
Jedenfalls fand ich die Anzeige ansprechend und klickte drauf: http://www.sportscarbattle.com/
Ich tippte also meine Daten in die Anmeldemaske und rechnete mir, aufgrund meiner eher geringen Motorsporterfahrung, geringe Chancen aus.
Doch dann, vor 2Wochen die Mail:
Ich muss nicht erwähnen, das ich mich wie ein Schneekönig gefreut habe:
1.) konnte ich den Nissan 370Z fahren
2.) konnte ich den Nissan 370Z auf einer abgesperrten Piste fahren und
3.) hatte ich die Chance auf die nächste Runde in diesem Bewerb
Natürlich macht man sich wenig Gedanken um die nächste Runde wenn man im Internet davon liest, das von 48 Personen lediglich 6 in die nächste Runde kommen - bei allem motorsporttechnischen Respekt den man sich auf der Strasse bitter und teuer erkämpft hatte, wo man Turbos fordern musste, Reifendrücke senkte und Einspritzdüsen justierte um von der Ampel schneller vorne zu sein - einen echten Profi, wie man ihn bei der Veranstaltung als Jury antraf, konnte man mit derartigen pubertären Erfolgen kaum beeindrucken.
Einen guten Start musste man hinlegen, die Kurven optimal im Scheitelpunkt anfahren und rechtzeitig bremsen um nicht geradewegs in den Acker zu rutschen, das waren die Herausforderungen, denen man sich stellen musste.
Ich persönlich sagte mit der Erwartung zu , einen spaßigen Vormittag mit dem 370Z verbringen zu können.
Am Tag der Veranstaltung fanden wir neben Kaiserwetter auch einen kleinen Flugplatz im malerischen Mühldorf zu Testzwecken vor. Alle Teilnehmer (allesamt Männer) waren sichtlich gespannt auf den Tag.
Nach der Anmeldung und bereitgestelltem Frühstück ging es dann auch schon auf den Track - rund 20 Nissan 370Z standen in Reih und Glied für die Teilnehmer bereit - wir suchten uns einen Partner und nahmen in den Geräten Platz und schafften uns einen ersten Überblick.
Das Auto macht einen aufgeräumten Eindruck, die Außenproportionen sind wuchtig und signalisieren: "Ich habe Power", der Innenraum ist wertig ausgestattet - Lederelemente kombiniert mit Kunststoffabdeckungen fügen sich gut in einander. Bevor man sich um die einzelnen Ablagemöglichkeiten kümmern konnte kam schon das "GO" des Instruktors durch das Funkgerät - wir machten die erste Sichtungsfahrt auf die Strecke:
Wir starteten bei den Flugzeugen (im Bild oberhalb des Towers) - Beschleunigten auf etwa 130km/h bis wir bei Punkt A stark bremsten um dann eine Kombination einer schmalen rechts-links Kurve zu überwinden - rausbeschleunigen bis ans Ende der Strecke und Wendemanöver - Vollgas bis über 150km/h auf Strecke B bis zur Kurvenkombination bei C - dort wurde mittels Pilonen ein Ausscheren nach rechts gewünscht um anschließend wieder auf die linke Startbahnseite zu gelangen.
Wir vollzogen die gemeinsame Fahrt einige Male bis wir auf uns allein gestellt den Parcour meistern sollten - der Fokus war hier viel weniger auf einer Spitzenzeit als auf das optimale Ausnutzen von Strecke, Potential des Motors und der Bremsen.
Ich hatte Glück, mein Fahrzeug war super in Schuss und die Automatik schaltete im manuellen Modus sehr sehr gut - das launige automatische Zwischengas machte nicht nur akkustisch viel Freude.
Dennoch machte ich einen Fehler, bei Punkt C brachte ich das Fahrzeug etwas zu steil in die zweite Pilonenreihe und konnte die gute Geschwindigkeit nicht sauber mitnehmen und musste stark bremsen - für mich war´s das dachte ich - immerhin hat man uns zuvor mehr als oft gesagt, das ein Aureiten ins Feld oder ein Auslassen einer Pilonenreihe absolut nicht zuträglich ist, in die nächste Runde zu gelangen.
Ich tröstete mich mit einem sehr schönen, schnellen Vormittag und gab das Steuer an meinen Fahrzeugpartner ab und drückte die Daumen, das es ihm besser ergehen würde - er meisterte die Strecke nahezu perfekt - für mich war klar, er ist weiter.
Bereits um 11:30Uhr war es dann soweit - die besten 3 aus dem Vormittagstermin wurden genannt. Ganz wie ich vermutet hatte, kam mein Fahrzeugkollege für sein Team weiter - er wurde daraufhin gleich vom Kamerateam belagert um wie bei den Profis ein Interview zu führen.
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, auch ich musste bald so ein Interview führen, Frank - das Jurymitglied für mein Team - hatte mich ausgewählt! Ich konnte es gar nicht glauben aber ihm gefiel meine Herangehensweise und das ich schrittweise versuchte, an meine Grenzen zu gelangen auch wenn ich dann zu schnell war.
Ich freu mich jedenfalls riesig - der nächste Bewerb wird Mitte August ausgetragen und ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwarten wird - ich werde berichten!
lg
Mexx
Ich hab mich dazu entschieden, den Laptop anzuwerfen und bisschen im Internet zu surfen - als ich gerade auf einer diese Wellen war, fiel mir eine Anzeige im rechten Anzeigefeld der Autozeitung auf - Sportscarbattle - mach die Rennlizenz, werde Rennfahrer...
Ok, so wie Collin McRae kann ich schon fahren - hat mir zumindest meine PS3 bescheinigt und auch der Polizist letzten Sommer hat mich gefragt, ob ich denn Rennfahrer wär - auch er hat es offenbar sofort erkannt ;)
Jedenfalls fand ich die Anzeige ansprechend und klickte drauf: http://www.sportscarbattle.com/
Ich tippte also meine Daten in die Anmeldemaske und rechnete mir, aufgrund meiner eher geringen Motorsporterfahrung, geringe Chancen aus.
Doch dann, vor 2Wochen die Mail:
1.) konnte ich den Nissan 370Z fahren
2.) konnte ich den Nissan 370Z auf einer abgesperrten Piste fahren und
3.) hatte ich die Chance auf die nächste Runde in diesem Bewerb
Natürlich macht man sich wenig Gedanken um die nächste Runde wenn man im Internet davon liest, das von 48 Personen lediglich 6 in die nächste Runde kommen - bei allem motorsporttechnischen Respekt den man sich auf der Strasse bitter und teuer erkämpft hatte, wo man Turbos fordern musste, Reifendrücke senkte und Einspritzdüsen justierte um von der Ampel schneller vorne zu sein - einen echten Profi, wie man ihn bei der Veranstaltung als Jury antraf, konnte man mit derartigen pubertären Erfolgen kaum beeindrucken.
Einen guten Start musste man hinlegen, die Kurven optimal im Scheitelpunkt anfahren und rechtzeitig bremsen um nicht geradewegs in den Acker zu rutschen, das waren die Herausforderungen, denen man sich stellen musste.
Ich persönlich sagte mit der Erwartung zu , einen spaßigen Vormittag mit dem 370Z verbringen zu können.
Am Tag der Veranstaltung fanden wir neben Kaiserwetter auch einen kleinen Flugplatz im malerischen Mühldorf zu Testzwecken vor. Alle Teilnehmer (allesamt Männer) waren sichtlich gespannt auf den Tag.
Nach der Anmeldung und bereitgestelltem Frühstück ging es dann auch schon auf den Track - rund 20 Nissan 370Z standen in Reih und Glied für die Teilnehmer bereit - wir suchten uns einen Partner und nahmen in den Geräten Platz und schafften uns einen ersten Überblick.
Das Auto macht einen aufgeräumten Eindruck, die Außenproportionen sind wuchtig und signalisieren: "Ich habe Power", der Innenraum ist wertig ausgestattet - Lederelemente kombiniert mit Kunststoffabdeckungen fügen sich gut in einander. Bevor man sich um die einzelnen Ablagemöglichkeiten kümmern konnte kam schon das "GO" des Instruktors durch das Funkgerät - wir machten die erste Sichtungsfahrt auf die Strecke:
Wir starteten bei den Flugzeugen (im Bild oberhalb des Towers) - Beschleunigten auf etwa 130km/h bis wir bei Punkt A stark bremsten um dann eine Kombination einer schmalen rechts-links Kurve zu überwinden - rausbeschleunigen bis ans Ende der Strecke und Wendemanöver - Vollgas bis über 150km/h auf Strecke B bis zur Kurvenkombination bei C - dort wurde mittels Pilonen ein Ausscheren nach rechts gewünscht um anschließend wieder auf die linke Startbahnseite zu gelangen.
Wir vollzogen die gemeinsame Fahrt einige Male bis wir auf uns allein gestellt den Parcour meistern sollten - der Fokus war hier viel weniger auf einer Spitzenzeit als auf das optimale Ausnutzen von Strecke, Potential des Motors und der Bremsen.
Ich hatte Glück, mein Fahrzeug war super in Schuss und die Automatik schaltete im manuellen Modus sehr sehr gut - das launige automatische Zwischengas machte nicht nur akkustisch viel Freude.
Dennoch machte ich einen Fehler, bei Punkt C brachte ich das Fahrzeug etwas zu steil in die zweite Pilonenreihe und konnte die gute Geschwindigkeit nicht sauber mitnehmen und musste stark bremsen - für mich war´s das dachte ich - immerhin hat man uns zuvor mehr als oft gesagt, das ein Aureiten ins Feld oder ein Auslassen einer Pilonenreihe absolut nicht zuträglich ist, in die nächste Runde zu gelangen.
Ich tröstete mich mit einem sehr schönen, schnellen Vormittag und gab das Steuer an meinen Fahrzeugpartner ab und drückte die Daumen, das es ihm besser ergehen würde - er meisterte die Strecke nahezu perfekt - für mich war klar, er ist weiter.
Bereits um 11:30Uhr war es dann soweit - die besten 3 aus dem Vormittagstermin wurden genannt. Ganz wie ich vermutet hatte, kam mein Fahrzeugkollege für sein Team weiter - er wurde daraufhin gleich vom Kamerateam belagert um wie bei den Profis ein Interview zu führen.
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, auch ich musste bald so ein Interview führen, Frank - das Jurymitglied für mein Team - hatte mich ausgewählt! Ich konnte es gar nicht glauben aber ihm gefiel meine Herangehensweise und das ich schrittweise versuchte, an meine Grenzen zu gelangen auch wenn ich dann zu schnell war.
Ich freu mich jedenfalls riesig - der nächste Bewerb wird Mitte August ausgetragen und ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwarten wird - ich werde berichten!
lg
Mexx
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